Neuigkeiten 2022
24.12.2022
Gesamtmaßnahme „Verbesserung der Fahrbahnoberflächen“ in der mittelalterlichen Altstadt: Vorgehen und baulicher Ablauf 2023 - 2026
Wie schon mehrfach berichtet, ist in den nächsten Jahren eine umfangreiche Verbesserung von Fahrbahnoberflächen
in der mittelalterlichen Altstadt vorgesehen. Bestehendes Naturpflaster wird durch geschnittenes bzw. gesägtes Pflaster ersetzt.
Der Pflasteraustausch wurde in 2021 für den Straßenzug Plauer Straße – Altstädtischer Markt – Parduin von den Stadtverordneten beschlossen und wird als Maßnahme zur „Verkehrsberuhigung in der historischen Innenstadt“ gemäß des Verkehrsentwicklungsplans aus 2018 und als Maßnahme zur „Lärmreduzierung“ gemäß des Aktionsplans Lärmminderung aus 2017 verstanden. Bei dem SVV-Beschluss in 2021 war noch nicht bekannt, dass die STWB im Zuge der Bauarbeiten auch neue Fernwärmetrassen legt, was zu einer Verlängerung der Bauzeiten führt (u.a. wegen notwendiger archäologischer Untersuchungen).
Die Bauarbeiten erfolgen in mehreren Bauabschnitten. Begonnen wurde am 08. August 2022 auf der Plauer Straße im Bauabschnitt vom Altstädtischen Markt bis zur Ritterstraße. Die Arbeiten werden witterungs- und baubedingt erst Ende Februar 2023 abgeschlossen sein. Die weiteren Bauabschnitte werden anders als bisher von der Stadtverwaltung geplant, in neuer Reihenfolge durchgeführt. Nahezu alle Bauabschnitte dürften – wie aktuell in der Plauer Straße - mit einer Vollsperrung des Verkehrs für den Auto-, Bus-, Straßenbahn- und Radverkehr und umfangreichen Umleitungen bzw. Ausweichverkehren verbunden sein.
In der neuen Reihenfolge der Bauabschnitte konzentriert sich die Stadtverwaltung leider nur auf das Projekt zur Oberflächenverbesserung des Straßenzugs Plauer Straße – Altstädtischer Markt – Parduin. Der Pflasteraustausch eines Teilstückes der Fahrbahn in der Ritterstraße, der im Frühjahr 2023 erfolgen soll, wird nicht in diese Betrachtung einbezogen. Wir als „Altstadtleben Brandenburg Havel 2028“ haben keine projektspezifische sondern eine gesamthafte Sicht für die Altstadt gewählt, mit einer tabellarischen Darstellung verschiedener Bauabschnitte (inklusive Zeiträume und Kostenschätzungen) sowie einer Darstellung in einer Stadtkarte der mittelalterlichen Altstadt.
Kurz die Bauabfolgen auch in schriftlicher Form:
- Nach der Verkehrsfreigabe der Plauer Straße (wahrscheinlich Ende Februar / Anfang März 2023) beginnen die Arbeiten der VBBr zum behindertengerechten Ausbau der Straßenbahnhaltestellen. In diesem Zusammenhang erfolgt ein Austausch der Pflastersteine zwischen dem Ende der Haltestellen und der Plauer Straße. Die Arbeiten sollen bis Juli 2023 andauern.
- Aktuell und bis zum Ende des 1. Quartals 2023 werden die Planungs- und Ausschreibungsunterlagen für den BA Plauer Straße – Abschnitt Ritterstraße bis Humboldthain / Wallpromenade erarbeitet. Begründet ist dies durch den Wunsch der Stadtwerke für eine schnellere Fernwärmeversorgung, da sich die Anschlussleitung für die Fernwärmeversorgung in Höhe des Plauer Torturms in der Plauer Straße befindet. Der Baubeginn ist für Juli 2023 avisiert, mit einer erwarteten Bauzeit von ca. 12 Monaten (Juli 2024).
- Die bauliche Umsetzung für den Bauabschnitt „Parduin“ und dem Knoten „Parduin / Mühlentorstraße / Bäckerstraße / Rathenower Straße“ erfolgt nach Fertigstellung des BA Plauer Straße. Die Ausführungsunterlagen sind laut Stadtverwaltung erarbeitet. Nach unserer Einschätzung dürfte der Baubeginn nicht vor Mitte des 3. Quartals 2024 sein. Unterstellt man jeweils eine Bauzeit von 6 Monaten (Annahme: mit Verlegung einer Fernwärmetrasse durch die StWB und archäologischen Untersuchungen) befindet sich das Bauende im August / September 2025.
- Im September würde der Bauabschnitt „Altstädtischer Markt“ folgen, der wohl eine Bauzeit von gut 6 Monaten haben dürfte. Hier sind noch keine Planungen durchgeführt bzw. beauftragt worden.
- Ohne Verzögerungen könnten die Gesamtmaßnahme mit allen Bauabschnitten im Frühjahr/Sommer 2026 beendet sein. Dies wäre unserer Ansicht aber der frühestmöglich. Termin.
Zwei Sachverhalte – Baukosten und Bauende der Gesamtmaßnahme „Verbesserung der Fahrbahnoberflächen“ - sind in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen:
- Die Baukosten betragen laut Stadtverwaltung mindestens 2,4 Mio. €, wobei die Kosten des Bauabschnitts "Altstädtischer Markt" noch nicht einbezogen ist. Die Stadtverwaltung betonte in ihrer Präsentation am 07.12.2022, dass „durch die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung (Fachkräftemangel und schrumpfende Anzahl an potenten Bauunternehmen) sowie die seit Februar 2022 zusätzlich spürbaren Kostensteigerungen für Material und Betriebsstoffe infolge Ukrainekrieges mit einer weiteren Kostenverteuerung der Maßnahmen zur Oberflächenverbesserung in der Altstadt zu rechnen ist“. Die Finanzierung und somit die Umsetzung dieses Bauabschnitts gilt daher als nicht gesichert.
- Noch vor rd. 18 Monaten ging man bei der Beschlussfassung zu den Baumaßnahmen von anderen Kosten aus. Die von einigen politischen Fraktionen als ausreichend angedachten 400.000 € aus dem Budget 487 (Straßenunterhaltung_52_54; Aufwendungen für Reparatur und Instandhaltung) waren aber schon damals unrealistisch. So plante die Stadtverwaltung damals mit rd. 1,6 Mio. € für alle Bauabschnitte.
- Nach den bisher bekannten Planungen und unseren Hochrechnungen fällt das Bauende der Gesamtmaßnahme „Verbesserung der Fahrbahnoberflächen“ auf den geplanten Baubeginn der Bauarbeiten zum vierarmigen Knotenausbau Gerostraße, der Teil der Beschlüsse zur „Verkehrsberuhigung Innenstadt – Stadtteil Altstadt (Beschluss 165/2021)“ und zum „Stadtentwicklungskonzept Gerostraße (Beschluss 208/2020)“ ist.
23.12.2022
Stadtmuseum mit neuem Museumskonzept: Frey-Haus bleibt "Herz des Stadtmuseums"
In der SVV am 21.12.2022 wurde das von Anja Grothe, Leiterin des Stadtmuseums Brandenburg an der Havel, im Zeitraum März – Oktober 2022 erstellte Museumskonzept vorgestellt (Beschlussvorlage 300/2022). Es enthält ein Leitbild und ein Ausstellungs- und Sammlungskonzept.
Im Grundsatz behält das Stadtmuseum seine Ausstellungsorte im barocken Frey-Haus und im Gotischen Haus in der mittelalterlichen Altstadt sowie im Steintorturm in der Neustadt. Das Frey-Haus bleibt das „Herz des Stadtmuseums“, wie seit 1923. Es wird um einen Ausstellungsbereich mit Dauerausstellung um das Thema „Fluss – Land – Stadt“ im Hofgebäude erweitert. Das Erdgeschoss des Gotischen Hauses bleibt Veranstaltungsbereich des Stadtmuseums, dieser wird intensiviert. Im 1. OG werden die Büroräume des Museumsteams sein, das aus dem Frey-Haus zieht. Das Ausstellungs- und Sammlungskonzept ist umfangreich beschrieben. Zur Umsetzung ist eine Zeitplan beigelegt.
Hintergrund: Das Frey-Haus muss noch umfangreich saniert werden. Zur 1100-Jahr-Feier der Stadt im Jahr 2028 soll Brandenburg an der Havel laut Antwort von Herrn OB Scheller auf eine Anfrage in der Stadtverordnetenversammlung (273/2022; Antwort auf Frage 5) wieder ein vorzeigbares Stadtmuseum haben. Das Sanieren des Stadtmuseums im Frey-Haus in der Ritterstraße wird laut MAZ online vom 11.10.2022 teurer als bisher angenommen. „Die Gesamtkosten für die Ertüchtigung und Sanierung des Gebäudeensembles mit Palais, Hofgebäude und Außengelände werden nach derzeitigen Kenntnisstand auf cirka 4,9 Millionen Euro brutto geschätzt“, sagt der Kämmerer und Beigeordnete Thomas Barz (CDU).
Über die Standorte des Stadtmuseums während der Bauphase liegen uns derzeit keine Informationen vor.
22.12.2022
Rückläufige aber immer noch hohe Anzahl Verkehrsverstöße in der Wallstraße
Die MAZ-Online vom 21.12.2022, berichtet über den „Erfolg“ der teilstationären Anlage in der Wallstraße. „Beim Überwachungseinsatz vom 7. bis 14. Dezember befuhren insgesamt 2339 Fahrzeuge die Wallstraße, das sind täglich durchschnittlich 334 Fahrzeuge. Dies entspricht einem Rückgang der Durchfahrten von bis zu 48 Prozent. Die Verstoßquote betrug 6,41 Prozent bei 150 dokumentierten Verstößen, was einem Rückgang der Verstoßquote gegenüber den Verkehrsdaten aus August um gut 80 Prozent entspricht, sagt der Leiter der Verkehrsbehörde Sebastian Hennig.“
Von den 150 Verstößen waren 145 auswertbar, davon 122 mit Verwarngeld und 23 mit Bußgeld. In dem Überwachungszeitraum kam es somit im Tagesdurchschnitt zu 21 Verstößen. Dies sind deutlich mehr als die von der Stadt Brandenburg im Zeitraum vom 23.08. – 25.10.2022 an verschiedenen Tagen gemessenen Verstöße, nachzulesen auf S. 4 in der Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage (Drucksache 7/6582) zum Thema "Verkehrschaos in der historischen Altstadt der Stadt Brandenburg an der Havel" . Wir haben hierüber an dieser Stelle gestern berichtet.
21.12.2022
Antwort der Landesregierung zur Verkehrssituation in der Wallstraße
Die Kleine Anfrage (Drucksache 7/6582) an die Landesregierung Brandenburg zum Thema "Verkehrschaos in der historischen Altstadt der Stadt Brandenburg an der Havel" mit Schwerpunkt der Situation in der Wallstraße während der Baustellen in der Innenstadt (Drucksache 7/6911) wurde am 19.12.2022 beantwortet und kann hier eingesehen werden. Siehe hierzu auch unter "Neuigkeiten" vom 27.11.2022.
Die Antwort enthält u.a. die Stellungnahmen der Stadt Brandenburg an der Havel zu den Planungen im Vorfeld der Vollsperrung der Plauer Straße und der Anzahl der Verkehrskontrollen mit Verstößen in der Wallstraße.
20.12.2022
Die mittelalterliche Altstadt hat eine eigene Bücherzelle - Klein aber Fein
Seit wenigen Tagen steht im Hauseingangsbereich von Familie Bauch, Rathenower Straße 9, eine kleine "Bücherzelle in der Altstadt". Enthalten sind ausgewählte Bücher. Wir finden die Idee toll und hoffen, dass die Bücherzelle viel genutzt wird.
17.12.2022
Überblick über die Bauarbeiten zur Verbesserung der Fahrbahnoberflächen in der Altstadt in 2023
Am Mittwoch, 07.12.2022, informierte Herr Herzberg, Projektleiter aus der Stadtverwaltung im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr (ASUV) über das weitere Vorgehen nach der Fertigstellung der aktuellen Pflasterarbeiten in der Plauer Straße.
- Die aktuellen Bauarbeiten in der Plauerstraße sollen bis Ende Februar 2023 abgeschlossen sein.
- Von März bis voraussichtlich Juli 2023 folgen Pflasterarbeiten einer Teilfläche in der Ritterstraße, die im Rahmen des behindertengerechten Ausbaus der Straßenbahnhaltestellen durch den VBBr durchgeführt werden. Die VBBr will einen eingleisigen Betrieb sicherstellen, mit zeitweisen Vollsperrungen an Wochenenden. Für den Auto- und Radverkehr wird der Straßenabschnitt gesperrt.
- Ab Juli für eine Dauer von 12 Mionaten bis Juli 2024 werden die Bauarbeiten in der Plauer Straße im Abschnitt Ritterstraße bis Humboldthain / Wallpromenade fortgesetzt, mit Verlängerung der Fernwärmetrasse durch die StWB. In dieser Zeit wird keine Straßenbahn durch die Ritter- und Hauptstraße fahren. Ebenso ist mit einer Vollsperrung für den Auto-, Bus- und Radverkehr zu rechnen.
09.12.2022
Ende der Bauarbeiten in der Plauer Straße verschiebt sich auf Ende Februar 2023 - Baukosten betragen rd. 350.000 €
Herr Herzberg, Projektleiter aus der Stadtverwaltung informierte am Mittwoch, 07.12.2022, im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr, dass die Fertigstellung der Pflasterarbeiten in der Plauer Straße
aufgrund der starken bauzeitlichen Verschiebungen und witterungsbedingter Unterbrechungen die Fertigstellung nicht mehr in 2022 möglich ist. Die Arbeiten werden bei machbarer Witterung ab der 2. Kalenderwoche 2023 (ab dem 09. Januar 2023) weitergeführt. Nach der Fertigstellung muss der neue Belag 4 Wochen aushärten, wodurch sich die Bauzeit auf Ende Februar verlängern dürfte. Sollten sich die Witterungsbedingungen schlecht bleiben (z.B. Temperaturen unter Null), dann verzögert sich der Bauabschluss weiter. Die Baukosten belaufen sich auf rd. 350.000 €.
Nach der Verkehrsfreigabe der Plauer Straße 1. BA beginnen die Arbeiten der VBBr zum behindertengerechten Ausbau der Straßenbahnhaltestellen. Wie an dieser Stelle schon berichtet, führt die Stadtverwaltung in diesem Zusammenhang eine Verbesserung der Fahrbahnoberfläche (Einbau von geschnittenem Pflaster) zwischen dem Ende der Haltestellen und der Plauer Straße durch. Der Kostenanteil beträgt für die Stadt ca. 47.000 €.
09.12.2022
Erster Einsatz des neuen Blitzers der Verkehrsbehörde erfolgt in der Wallstraße
Susanne Fischer, Beigeordnete der Stadt Brandenburg für Sicherheit und Ordnung, gab am 07.12. in grünes Licht für den ersten Einsatz eines neuen Blitzers zur Verkehrsüberwachung („Enforcement Trailers Semistation“).
Der erste Standort ist für die nächsten Tage die Wallstraße in der mittelalterlichen Altstadt. Wie von uns berichtet haben sich hier mehrere Anwohner über die deutliche Geschwindigkeitsüberschreitung sowie über den Mehrverkehr seit der Vollsperrung der Plauer Straße beschwert (siehe Neuigkeiten vom 21.09.2022). Eine automatisierte Verkehrserfassung der Verkehrsbehörde im August hat gezeigt, dass im Tagesdurchschnitt über 640 Fahrzeuge die Wallstraße als Ausweichroute nutzen und rd. 9 von 10 aller Autofahrenden mehr als 10 km/h schnell waren. Nunmehr soll der Blitzer das Problem lösen und die Autofahrenden zur Einsicht bringen.
Die Situation in der Wallstraße ist auch Thema im Brandenburgischen Landtag. Ein Landtagsabgeordneter hatte eine entsprechende Anfrage gestellt (siehe unter Neuigkeiten vom 27.11.2022).
Weitere Informationen zum neuen Verkehrsüberwachungsgerät mit dem Namen „Tanja“ finden sich auf der städtischen Homepage sowie in MAZ-Online vom 07.12.2022.
08.12.2022
Der Oberbürgermeister informiert: Das Stadtmuseum wird zum Jubiläumsjahr 2028 saniert sein
Der Antwort der Stadtverwaltung auf die Anfrage 273/2022 zum „Vorbereitungsstand der 1100-JahrFeier für das Jubiläumsjahr 2028“ kann Folgendes entnommen werden: „Die gesamte Sanierung des Stadtmuseums ist auf den Zeitpunkt Stadtjubiläum 2028 fixiert. Das einmalige barocke Ensemble in ganzen Land Brandenburg wird neben diesen baulichen Alleinstellungsmerkmal auch eine besondere Ausstellungskonzeption vorweisen, die im letzten Kulturausschuss am 17. November 2022 im Entwurf vorgestellt wurde.“
Die Vorbereitungen des Festes verlaufen aber eher schleppend. So wurden die für die Haushaltsjahre 2021 und 2022 jeweils eingeplant 25.000,- € noch nicht ausgegeben. Zum Stadtjubiläum gibt es auch noch keinen förmlichen SSV-Beschluss. Eine Vorlage wird „in Kürze“ vorbereitet.
03.12.2022
Aus dem Haushaltsvollzug 2022 der Stadt Brandenburg - Wissenswertes für die mittelalterliche Altstadt
Die Stadtverwaltung hat einen Bericht über den Haushaltsvollzug 2022 der Stadt Brandenburg an der Havel zum Stichtag 31.10.2022 als Vorlage 269/2022 zur kommenden Stadtversammlung im Dezember. Dem Überblick zur Verwendung der geplanten Investitionsmittel (S. 14) mit Relevanz für die mittelalterliche Altstadt ist u.a. zu entnehmen:
- Geplanter Neubau von Fahrradabstellanlagen (Investitionsnummer 66.I.0034) – Neue Anlagen auch für die Bäckerstraße / Ritterstraße und den Altstädtischen Markt / Fouqué-Bibliothek.
- Erneuerung Verkehrsleitrechner (Investitionsnummer 66.I.0033) – Die Maßnahme dient der Verbesserung des Verkehrsflusses und wird als notwendig für eine nachhaltige Verkehrsberuhigung in der historischen Innenstadt angesehen. Die Stadt hat einen Antrag zur Anschaffung mit einer erhöhten Förderquote beim Bundesministerium für Digitales und Verkehr gestellt. Eine Entscheidung sei hierzu im November 2022 erwartet worden (Anmerkung: Das Ergebnis ist leider nicht bekannt). Die Bildung einer HHR ist erforderlich.
- Verlängerung Gerostr, vierarmiger Knotenausbau (Investitionsnummer 66.I.0043) - Hier sind und werden laut Stadtverwaltung die Planungen beauftragt. Die Bildung einer Haushaltsreserve (HHR) ist notwendig.
- Verkehrsberuhigung hist. Innenstadt (Investitionsnummer 66.I.0042 – hier sind keine Investitionen für die Altstadt eingestellt, vielmehr u.a. für die Umgestaltung Steinstraße, die Deckung für Ausgaben der Ortsumgehung Schmerzke sowie einer überplanmäßigen Mittelbereitstellung für den Geh- Radweg Grillendamm. Dies überrascht auf den ersten Blick. Ausgaben zur Fahrbahnoberflächenverbesserung der Plauer Straße werden jedoch über das Instandhaltungsbudget und nicht durch Investitionsmittel finanziert.
Der vollständige Bericht steht auch in unserem Downloadbereich.
01.12.2022
Nun steht doch ein Weihnachtsbaum mit Weihnachtsbeleuchtung auf dem Altstädtischen Markt
Um Energie einzusparen hatte die Stadtverwaltung für die diesjährige weihnachtliche Dekoration in der Stadt neue Festlegungen getroffen. So sollte auf die Aufstellung einer Weihnachtstanne mit Beleuchtung auf dem Altstädtischen Markt verzichtet werden. Damit wollten sich wohl einige Personen nicht zufrieden geben, wie Meetingpoint am 28.11.2022 berichtete. Stadtkämmerer Thomas Barz nahm sich dem Problem an und abends stand ein Baum mit großer Beleuchtung. Ob es sich dabei um LEDs handelt, wurde bisher nicht mitgeteilt. Obgleich viele sich in der Altstadt freuen, ein konsequentes handeln der Stadt sieht anders aus.
Im Rahmen der Entwicklung des städtebaulichen Konzeptes Gerostraße sieht die Stadtverwaltung verschiedene Beteiligungsformate vor. Am 14.10.2022 erfolgten drei geführte Spaziergängen durch das Plangebiet gemeinsam mit Mitarbeitenden der Stadtverwaltung und dem beauftragten Planungsbüro, an der insgesamt 35 BürgerInnen teilgenommen haben. Die gesammelten Anregungen und Hinweise der Anwesenden wurden dokumentiert und können hier nachgelesen werden.
Die Stadtverwaltung bzw. das Planungsbüro möchte in einem nächsten Schritt die Anregungen der BürgerInnen mit den laufenden Planungen abgleichen und abwägen. Die Ergebnisse dieser Abwägung werden im Frühjahr 2023 auf die Homepage der Stadtverwaltung gestellt.
Die hier dargelegte Transparenz der Stadtverwaltung ist sehr zu begrüßen. Wir können nur hoffen, dass von dieser Vorgehensweise auch andere Projekte profitieren, wie z.B. "Unsere Stadt 2035". Hier warten wir immer noch auf das zugesagte Einstellen der über 1.000 Anregungen der BürgerInnen auf die Homepage der Stadt.
Wie schon am 21.09.2022 unter "Neuigkeiten" berichtet, verläuft aufgrund der Vollsperrung des Verkehrs angesichts der Bauarbeiten in der Plauer Straße nicht über die ausgewiesenen Umleitungen. Vielmehr werden anliegende Straßen und Gassen der historischen Altstadt für Ausweichverkehre genutzt. Davon in hohem Maße betroffen ist die Wallstraße, trotz Beschilderung als reine Anliegerstraßen und verkehrsberuhigter Bereich. Viele Autofahrende halten sich nicht an die Schrittgeschwindigkeit.
Dieser Umstand beschäftigt nun auch die Landesregierung, da an sie eine Kleine Anfrage (Nr. 2422) am 15.11.2022 gestellt wurde. Hintergrund und alle sechs Fragen sind zu lesen in der Drucksache 7/6582 des Landtages Brandenburg. Sobald wir die Antworten vorliegen haben, werden wir diese mitteilen.
21.11.2022
15 Jahre Lebendiger Adventskalender - auch in diesem Jahr wieder in der Altstadt
Weihnachten in Brandenburg a.d.H. ohne den Lebendigen Adventskalender ist undenkbar. Ab dem 1. Dezember öffnen sich zum 15. Male wieder 24 Türchen und Tore in der Brandenburger Altstadt. Jeweils ab 18 Uhr wird ein zirka 15-minütiges Programm geboten. Für die Kinder - egal aus welchem Stadt- oder Ortsteil sie auch kommen - ist eifriges Stempelsammeln angesagt. Bei jeder Türchenöffnung gibt es einen. Mit dem Stempelheftchen gilt es, sich am 24. eine Weihnachtsüberraschung zu sichern.
Auch in diesem Jahr sind neue Türpaten dabei. So gehen etwa beim
Feinkostladen Stehachterl in der Plauer Straße, beim Café Havel-Pause in der Kommunikation sowie bei bohnarchie, der neuen Café-Rösterei am Salzhof die Türen auf.
„Wenn man die Kinder ein paar Jahre erlebt, erkennt man sie auch wieder“, freut sich Sabine Vinzelberg. Sie gehört zu jenen, die von Stunde eins den Kalender organisieren. Gemeinsam mit drei anderen
Frauen aus der Altstadt hat sie das lebendige Türchen-Öffnen in 2008 erstmalig auf den Weg gebracht.
Hier findet sich ein kurzer Rück- und Ausblick auf 15 Jahre Lebendiger Adventskalender. Mehr Infos finden sich unter www.facebook.com/AdventskalenderBrandenburg.
Wegen notwendiger Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten am Gleiswechsel sind in der Ritterstraße zwei Gleissperrungen notwendig, so berichteten es heute die Verkehrsbetriebe. Die Sperrungen umfassen bis Dienstag (Bestriebsschluss) das Gleis in Richtung Hauptbahnhof und von Mittwoch bis Donnerstag das Gleis in entgegengesetzter Richtung (Hohenstücken Nord).
18.11.2022
Plauer Straße - Die ersten geschnittenen Pflastersteine wurden gelegt
Wer heute Nachmittag vom Altstädtischen Markt einen Blick auf die Plauer Straße geworfen hat, konnte am Rand die ersten beiden Reihen von geschnittenen (bzw. gesägten) Pflastersteine erkennen. Wir hoffen, dass nun alles sehr schnell gehen wird und die Witterung mitmacht.
11.11.2022
Keine Weihnachtsbeleuchtung und kein Weihnachtsbaum in der Altstadt - lebendiger Adventskalender findet statt
Um Energie einzusparen hat die Stadtverwaltung für die diesjährige weihnachtliche Dekoration in der Stadt neue Festlegungen getroffen. Verzichtet wird auf Lichterbögen in der Plauer Straße und der Ritterstraße sowie auf die Aufstellung einer Weihnachtstanne auf dem Altstädtischen Markt vor dem Rathaus. In der Neustadt ist die Beleuchtung eingegrenzt. Z.B. werden mit Ausnahme an der Jahrtausendbrücke keine Querspanner zur Beleuchtung angebracht.
Was bleibt, ist der lebendige Adventskalender vom 1. bis zum 24. Dezember 2022. Hierzu laden auch in diesem Jahr Die Altstädter in Kooperation mit dem Stadtmuseum und der Fouqué-Bibliothek.
30.10.2022
Beschlussantrag 219/2020 zur Durchführung von Verkehrsmessungen an hoch belasteten Straßen mehrheitlich abgelehnt
In der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung wurde der Beschlussantrag (Nr. 219/2022) abgelehnt. Die deutliche Mehrheit der Stadtpolitik hat den Antrag abgelehnt, unterstützt von der Stadtverwaltung. MAZ-Online berichtete hierüber in einem Artikel mit der Überschrift "Keine Verkehrszählungen im Baustellen-Chaos in Brandenburg an der Havel". Es bleibt somit dabei: Lieber Raten anstatt Messen!
Dem Artikel sind einige Gegenargumente zu entnehmen, u.a. folgendes Argument der Stadtverwaltung: "Es sei allerdings nicht sinnvoll, Splitterverkehre, wie sie jetzt und wahrscheinlich auch in den kommenden Jahren noch bestimmend sind, zu erfassen." Diese Aussage verwirrt, da es ja genau darum bei den Verkehrszählungen gegangen wäre (siehe u.a. unter Neuigkeiten vom 21.09.2022)!
Gerade die Belastungen von Ausweichrouten (Splitterverkehre) sollten auf einfachem Wege erfasst werden, um endlich aktuelle Verkehrsdaten (wirkliche Ist-Daten und keine Hochrechnungen aus der punktuellen Verkehrszählung an Knotenpunkten aus dem Jahr 2014) zu erhalten. Hierdurch ließen sich nicht nur die vorhandenen Verkehrsmodelle der Stadtverwaltungen in Ihrer Aussagefähigkeit deutlich verbessern. Vielmehr ließen sich die zukünftigen Verkehre viel genauer durch konkrete Maßnahmen steuern als bisher und so die ungewollten Belastungen von Anlieger- und Wohnstraßen zu reduzieren. Diese werden uns nunmehr in den nächsten Jahren begleiten...leider!
21.10.2022
Neue Zeitpläne für die Bauarbeiten auf der Plauer Straße und Ritterstraße mit Änderungen der Reihenfolge der Bauarbeiten
Nun stehen die neuen Zeitpläne für die Bautätigkeiten in der mittelalterlichen Altstadt fest. Hierüber informierte Michael Müller, der Baubeigeordnete in der Stadtverwaltung, am gestrigen Tag in einem Vor-Ort-Termin.
Nicht unerwartet verschiebt sich das Bauende der Arbeiten an der Plauer Straße auf Januar 2023. Der barrierefreie Umbau der Straßenbahnhaltestellen an der Ritterstraße beginnt daher erst im Februar mit einem geplanten Bauende im April 2022. Zeitgleich ändert sich auch die Reihenfolge der Bauabschnitte zur Verbesserung der Fahrbahnoberfläche im Straßenzug Parduin - Altstädtischer Markt - Plauer Straße. Der eigentlich als Abschluss gedachte 5. Bauabschnitt (BA) auf der Plauer Straße (von der Ritterstraße bis zum Übergang Wallpromenade/Humboldthain) erfolgt als 2. BA im Anschluss an den Bauarbeiten an der Ritterstraße im Sommer 2023. Dabei soll dieser Bauabschnitt in zwei weitere Teile getrennt werden, um die Zufahrt in die Klosterstraße gewährleisten zu können.
Die Stadtverwaltung geht von einer Bauzeit von 1 Jahr aus, begründet durch die gleichzeitige Verlegung der Fernwärmeleitungen und der zu erwartenden umfangreichen archäologischen Arbeiten. Während der Bauzeit ist wieder von einer Vollsperrung des Kfz- und Radverkehrs auszugehen.
Weitere Informationen sind dem Bericht im Meetingpoint vom 20.10.2022 zu entnehmen, so u.a. auch die Gründe für eine Änderung der Reihenfolge der Bauabschnitte: "Der Tausch der Bauabschnitte war so nicht vorgesehen, macht sich aber wegen den Arbeiten der Verkehrsbetriebe, die hier ihre Gleise und vor allem den sehr zerschlissenen Gleisbogen austauschen müssen, und die Stadtwerke, die ihre Fernwärmeleitung mit reinlegen, erforderlich. "
16.10.2022
Städtebauliches Konzept Gerostraße - Beginn der Bürgerbeteiligung mit Stadtspaziergängen
Am 14.10.2022 fanden am Nachmittag Spaziergänge statt, bei denen Fragen und Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern an das beauftrage Planungsbüro "die raumplaner" für die Erarbeitung des neuen städtebaulichen Konzepts (Anmerkung: Nicht der Verkehrsführung!) entlang der geplanten Verlängerung der Gerostraße bis hin zur Willi-Sänger-Straße eingebracht werden konnten. Meetingpoint und MAZ-Online berichteten darüber.
Die meisten und (zum Teil emotional vorgebrachten) Hinweise der Teilnehmenden bezogen sich auf den Verkehr, speziell auf Verkehrsberuhigung, Stauvermeidung, Barrierefreiheit, Radwege oder Lärmschutz.
Leider konnte krankheitsbedingt kein Mitarbeiter des speziell für die neue Verkehrsführung beauftragten Planungsbüros an den Stadtspaziergängen teilnehmen. Laut Herrn Bürgermeister Müller seien die Stadtspaziergänge nur der Anfang der Bürgerbeteiligung, so dass es weitere Gelegenheiten zum Austausch mit den Planern und der Stadtverwaltung geben wird.
06.10.2022 (Update 7.10.2022)
Barrierefreier Umbau der Straßenbahnhaltestellen in der Ritterstraße verschiebt sich - unklarer Baubeginn
Heute haben die Stadtverwaltung Brandenburg und die VBBr die Verschiebung des barrierefreien Umbaus der Straßenbahnhaltestellen in der Ritterstraße mit der bereits am 04.10.2022 angekündigten Vollsperrung für den Verkehr mitgeteilt.
Unter "Aktuelle Meldungen" der VBB findet sich folgende Meldung: "Aufgrund kurzfristiger Änderungen im Bauablauf, kann der Umbau der Haltestelle Ritterstraße erst nach der Verkehrsfreigabe des 1.Bauabschnittes der Plauer Straße erfolgen. Nach derzeitigem Stand ist der voraussichtliche Baubeginn für die Haltestelle im Januar 2023."
In MAZ-Online ist hingegen zu lesen, dass Oberbürgermeister Steffen Scheller noch einen Baubeginn im Anschluss der Bauarbeiten der Plauer Straße im Dezember 2022 anstrebt. Welcher Termin nun stimmt, darüber scheinen sich VBBr und Stadtverwaltung wohl nicht einig zu sein.
Meetingpoint informierte noch am 4.10.2022 umfassend über das Vorhaben und die damit verbundenen Umleitungsverkehre (mit Schaubild), basierend auf die "aktuelle Verkehrsmeldung" der Stadtverwaltung vom gleichen Tag. Laut MAZ-Online soll OB Scheller das Bauprojekt mit folgender Begründung gestoppt haben: „Wir können nicht den letzten Bypass zumachen, bevor nicht die Plauer Straße fertig ist. Es ist doch bekannt, dass einige Autofahrer sich beispielsweise den Weg über Mühlentorstraße, Bäckerstraße und Ritterstraße den Weg zum Nicolaiplatz bahnen.“
Die Aussage des Oberbürgermeisters verwundert doch sehr. Die Achse Mühlentorstraße - Bäckerstraße - Ritterstraße - Nicolaiplatz war nie für Ausweichverkehre vorgesehen. Erst recht nicht in Gegenrichtung die Achse Nicolaiplatz - Wallstraße (Anliegerstraße!) - Rathenower Straße - Willi-Sänger-Straße / Brielower Straße. Nicht die Einschränkungen für den Durchgangsverkehr sondern die Belastungen für die Anwohner / Anlieger (inkl. Gewerbe) sollten im Vordergrund stehen!
23.09.2022
Autofreier Tag - ohne Brandenburg a.d.H. - ein Bericht von RBB24 - Brandenburg aktuell mit Statements von Altstadtleben Brandenburg
Der gestrige 22. September ist international ein Autofreier Tag, an dem der Gebrauch von Automobilen und anderen Kraftfahrzeugen eingeschränkt werden soll. Ziel des Tages ist vor allem, die Vorteile einer Kfz-armen Umwelt erlebbar zu machen. In Brandenburg an der Havel war vom autofreien Tag nichts zu spüren. Auch fanden keine Aktionen hierzu statt.
RBB24 - Brandenburg aktuell vom 22.09.2022 hat zum Thema "Autofreier Tag - ohne Brandenburg" in der Stadt Brandenburg an der Havel einen Kurzbericht (2 min) gedreht, mit Statements von unserer Initiative „Altstadtleben Brandenburg Havel 2028, u.a. zur Baustelle Plauer Straße und zum „ruhigen“ und autoarmen Altstädtischen Markt sowie zur hohen Kfz- und Lärmbelastung auf der Steinstraße und zu den geplanten Bauvorhaben auf dem Packhofgelände. Auf dem Packhof soll nach dem Willen von Stadtverwaltung und -politik das erste auto-arme Quartier in der Stadt Brandenburg entstehen.
21.09.2022
Beschlussantrag 219/2020 eingereicht - Vollsperrungen für Verkehrsmessungen an hoch belasteten Straßen nutzen
Für die kommende Sitzung der Stadtverordnetenversammlung ist ein Beschlussantrag (Nr. 219/2022) eingereicht worden: "Die Stadtverwaltung wird beauftragt, während der Zeit der Vollsperrungen des Kfz-Verkehrs an den Baustellen auf der Plauer Straße (Altstadt) und Neustädtischen Fischerstraße (Dominsel/Neustadt) Verkehrsmessungen an ausgewählten Straßen durchzuführen, die durch Ausweichverkehre belastet sind."
Die derzeitigen zwei Baustellen schaffen eine bisher einmalige Verkehrssituation in der Innenstadt Brandenburg an der Havel, indem sie zeitlich begrenzt den Kfz-Durchgangsverkehr durch die historische Innenstadt (Altstadt; Dominsel/Neustadt) verhindern. Autofahrende nutzen Ausweichrouten, um an ihr Ziel zu kommen. Diese Gelegenheit sollte nicht verpasst werden, um an ausgewählten Straßen den Verkehr zu erfassen, um aktuellste Verkehrsdaten (Ist-Daten), u.a. über Art, Richtung und Umfang von Ausweichverkehren zu erhalten. Wie der heutige Artikel in der MAZ-Online zeigt, sind in der Altstadt und näheren Umgebung neben der Bäckerstraße, Bergstraße und Sprengelstraße auch Anliegerstraßen wie die Wallstraße betroffen, die zudem noch eindeutig als verkehrsberuhigter Bereich ausgeschildert sind.
Die bisherigen Verkehrsdaten, auf die der „Verkehrsentwicklungsplan 2018 (VEP)“sowie das „Gutachten mit Variantenuntersuchung zur Verkehrsberuhigung in der Altstadt und Domlinden/Grillendamm“ (aus Oktober 2020) basieren, stammen aus dem Analysejahr 2014. Sie wurden jeweils modelltechnisch (d.h. ohne neue Verkehrserhebungen) fortgeschrieben, und dabei unkorrekt als „Ist-Situation“ bezeichnet. Auf der Grundlage dieser (rein modelltechnischen) Fortschreibung veralteter Verkehrszahlen wurden Prognosen erstellt und Ausweichverkehre für verschiedene Varianten einer neuen Verkehrsorganisation berechnet.
Entscheidungen der Verkehrsplanung, Verkehrsbehörde, Polizei und der Stadtpolitik basieren somit auf eine unzureichende und nicht-aktuelle Datenbasis. Sie verlassen sich auf veraltete Zahlen, Annahmen und Berechnungen. Eine aktuelle Verkehrsmessung – wenn auch nur punktuell - ist unerlässlich. Neben der Wallstraße sollte der Verkehr auf weiteren Straßen erfasst werden.
21.09.2022
Wallstraße - Verkehrserfassung zeigt deutlich erhöhtes Verkehrsaufkommen und Geschwindigkeitsüberschreitungen
Seit dem 08. August 2022 ist die Plauer Straße für den Kfz- und Radverkehr voll gesperrt. Eine automatisierte Verkehrserfassung der Verkehrsbehörde hat über 15 Tage aufgezeigt, dass im Tagesdurchschnitt über 640 Fahrzeuge die Wallstraße als Ausweichroute nutzen und rd. 9 von 10 aller Autofahrenden mehr als 10 km/h schnell waren. Gutachter schätzten das Aufkommen in 2020 vor der Sperrung auf tagesdurchschnittlich nur rd. 100 Kfz (siehe Abbildung 1 des Gutachtens). Dabei ist die Wallstraße eindeutig als Anliegerstraße und verkehrsberuhigter Bereich ausgeschildert.
MAZ-Online berichtete heute über diesen Missstand und den Sorgen der betroffenen Anwohner. Die Beigeordnete für den Bereich Sicherheit und Ordnung, Susanne Fischer, ist mit dem Leiter der Polizeiinspektion, Endro Schuster, übereingekommen, in der Wallstraße verstärkt polizeiliche Kontrollmaßnahmen des Durchfahrtsverbotes wie auch der Geschwindigkeit durchzuführen: „Dies erfolgt zunächst in einer Woche an vier Tagen. Ich bin zuversichtlich, dass hierdurch nachhaltige Effekte erzielt und die Anwohner entlastet werden können.“
15.09.2022
Neue Internetseite zum Vorhaben "Städtebauliches Konzept Gerostraße" - Angebot für drei Spaziergänge am 14. Oktober
Die Stadtverwaltung hat eine eigene Internetseite zum Vorhaben
Städtebauliches Konzept Gerostraße freigeschaltet, mit folgender Intention:
- Die Gerostraße soll umgebaut und verlängert werden. Dies hat Auswirkungen auf den sogenannten Nordring, den Verkehr, den Straßenraum und das Wohnen in und an der Gerostraße."
- "Durch die zukünftig veränderte Verkehrsführung ergeben sich verschiedene Auswirkungen auf den bestehenden Stadtraum. Diese sollen in den kommenden Monaten untersucht und nachhaltig entwickelt werden. Für das in der Übersichtskarte gekennzeichnete Gebiet soll dafür ein städtebauliches Konzept entwickelt werden."
- "Dieser Prozess soll gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt gestaltet werden. Am 14. Oktober 2022 werden drei Spaziergänge angeboten, bei denen Sie Ihre Fragen und Anregungen an das beauftrage Planungsbüro einbringen können. Die Spaziergänge richten sich an alle Interessierten." Da die Teilnehmerzahl pro Spaziergang begrenzt ist, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich (Tel.: 030 / 666 29710).
- Durch das Vorhaben werden die Beschlüsse 208/2020, 165/2021 sowie 209/2021 umgesetzt.
- Ansprechperson der Stadtverwaltung Brandenburg a.d.H. ist Frau Gabi Fraedrich. Als Objektplaner wurden im Rahmen einer Ausschreibung die raumplaner, Kaiser-Friedrich-Straße 90, 10585 Berlin ausgewählt.
13.09.2022
Das Fortbestehen des Bürgerhauses der Altstadt ist akut in Gefahr
Das seit 2008 vielfältig als Kulturstätte und Bürgertreffpunkt genutzte Bürgerhaus der Altstadt - geführt durch den Verein "Die Altstädter" - ist laut MAZ-Online weiter akut in Gefahr. Im August 2023 endet die Förderbindung für das älteste Fachwerkhaus im Land Brandenburg
in der Bäckerstraße und der Betreibervertrag des Vereins "Die Altstädter" mit der Privateigentümerin läuft aus. Laut Artikel prüft die Stadt Brandenburg aktuell Möglichkeiten eines Gebäudetausches mit dem Eigentümer des Bürgerhauses. Wird man sich nicht einig, wäre die Zukunft des beliebten Altstadt-Treffs in Gefahr.
04.09.2022
Neuigkeiten aus der mittelalterlichen Altstadt: Grabungsbefunde in der Plauer Straße und neue Pächter des Ratskellers
Am 01. September hat die Stadtverwaltung die derzeitigen Grabungsbefunde bei der Baustelle Plauer Straße vorgestellt. Die Tiefbauarbeiten werden aufgrund der archäologischen Funde unterbrochen und weitergeführt, sobald die Archäologen ihre Untersuchungen abgeschlossen haben.
Am Mittwoch, 31. August, ist es nun endlich wahr geworden. Oberbürgermeister Steffen Scheller und Sandra Seifert, Geschäftsführerin der Brandenburger Gaumenfreuden GmbH, unterzeichneten einen Pachtvertrag mit Beginn zum 01. September 2022 für die Nutzung des Ratskeller und dem angeschlossenen Hofgarten. Im ersten Quartal 2023 (vrsl. ab Februar 2023) soll eröffnet werden. Die Pächter beschreiben das Konzept: "Wir wollen hier künftig ab der Mittagszeit ein à la carte-Angebot machen sowie in den Nachmittagsstunden als Café Anlaufpunkt für eine Auszeit beim Spaziergang durch die Altstadt sein." Weiter steht im Meetingpoint: “Es wird kein angestaubter, sondern ein moderner Ratskeller." Geöffnet soll jeweils ab den Mittagsstunden sein, in Richtung Brunnen wird es eine Außenbestuhlung mit Biergartencharakter geben und auch der kleinere Innenhof wird genutzt." Exotische Gerichte soll es ebenso wie klassische Schnitzel und gute Getränke geben.
Wir von Altstadtleben Brandenburg Havel 2028 freuen uns, dass unser Realexperiment "Erlebniswochenende Altstädtischer Markt" Früchte getragen hat und unsere Grundidee dauerhaft realisiert werden soll.
24.08.2022
Unfallhäufungsstelle "Einmündung Plauer Straße / Bergstraße"
Die Beigeordnete für Ordnung und Sicherheit, Susanne Fischer, informierte am 22.08.2022 zusammen mit dem Leiter der Polizeiinspektion Brandenburg an der Havel, Endro Schuster,
über die aktuelle Verkehrsunfallstatistik mit den Unfallhäufungsstellen (UHS) in der Stadt Brandenburg.
Die mittelalterliche Altstadt hat eine UHS und zwar an der Einmündung Plauer Straße / Bergstraße mit einem, laut Unfallkommission "gestreutem Unfallbild". Diese UHS gibt es aufgrund eines Radverkehrskonfliktes schon seit dem Jahr 20219. Im 3-Jahreszeitraum von 2019 - 2021 wurden zwei Menschen bei zwei Unfällen leicht verletzt. Im letzten Jahr gab es einen Radfahrunfall, wobei eine Person leicht verletzt wurde.
Im letzten Jahr wurde an der Einmündung Plauer Straße / Bergstraße auf Empfehlung der Unfallkommission der Fuß- und Radweg getauscht,
mit taktilen Elementen für mehr Barrierefreiheit. Der Radweg wurde so näher in den Kreuzungsbereich gerückt. Was leider noch fehlt ist eine klar erkennbare Ummarkierung der Radfurt. Ohne Markierung ist die Situation an der Einmündung nicht deutlich und intuitiv erfassbar.
Die Unfallkommission beobachtet nach eigener Auskunft in nächster Zeit, ob sich das Unfallgeschehen nachhaltig beruhigt. Es wird geprüft, wie der Radverkehr zusätzlich über eine Furt über die Fahrbahn der Bergstraße geführt werden kann.
23.08.2022
Neues rund um die Baustelle "Plauer Straße"
Folgende Veränderungen hat die Verkehrsbehörde umgesetzt bzw. wird in Kürze umgesetzt:
- Die Fahrspuren an der Kreuzung Brielower- und Willi-Sänger-Straße haben sich seit dem 23.08.2022 geändert. Auf beiden Straßen wurden jeweils an der Ampelanlage eine Fahrspur weggenommen, damit Schwerverkehr besser aneinander vorbei kommt. Zusätzlich wurde ein grüner Rechtsabbiegerpfeil aus der Brielower Straße in die Willi-Sänger-Straße neu angeordnet. Dies soll laut Verkehrsbehörde den Verkehr insgesamt flüssiger machen!
Anmerkung des Verfassers: Eine Beobachtung von heute früh (8:00 - 8:15 Uhr) ergab, dass ein Rechtsabbiegen aus der Brielower Straße bei einer Rotphase längere Zeit nicht möglich war, da entweder ein Radfahrer oder Autofahrer nach links abbiegen wollten. Ansonsten war der Verkehrsfluss flüssiger als bisher.
- In der Bergstraße ändert sich ab dem 22.08.2022 die jetzt praktizierte Parkordnung in der Parktasche gegenüber Haus-Nr. 20. Die quer zur Fahrbahn parkenden Fahrzeuge behindern laut Verkehrsbehörde die Durchfahrtsmöglichkeiten des Linienverkehrs an der aufgestellten Ampel.
22.08.2022
Neue Verkehrsregelung: Letztes Stück der Altstädtischen Große Heidestraße auch Einbahnstraße
Heute gab die Stadtverwaltung von Brandenburg a.d.H. folgende sehr wichtige Pressemitteilung heraus, die aber bis 16:00 Uhr nur unter "Verkehr und Bauinfos" stand:
"Ab Mittwoch dem 24. August 2022 wird auch das letzte Stück der Altstädtischen Großen Heidestraße als Einbahnstraße ausgewiesen. Ein Begegnen in diesem Straßenabschnitt ab dem Zugang zur Wassertorpromenade in Richtung Mühlentorstraße ist auf Grund der geringen Straßenbreite nicht möglich, was immer wieder zu gefährlichem Rückwärtsausfahren auf die Mühlentorstraße führte. Auch für Radfahrer wird dieser Teil der Einbahnstraße nicht entgegengesetzt freigegeben, da selbst für diesen Begegnungsfall der Straßenabschnitt zu schmal ist. Das Verbot der Einfahrt in diesen neuen Einbahnstraßenteil wird durch das entsprechende Verkehrszeichen gleich ab der Mühlentorstraße angezeigt. Wir bitten um Beachtung der geänderten Verkehrsorganisation."
Durch diese unerwartete Anpassung der Verkehrsführung ist eine der wichtigsten, radfreundlichen, d.h. nahezu autofreien, Radrouten kommend vom Gotthardt-Kirchplatz hin zur Jahrtausendbrücke
(über Altst. Große Heidestraße, Altst. Wassertorptomenade und Kommunikation) unterbrochen! Radfahrende müssen nun auf einem Teilstück der Altst. Große Heidestraße ihr Rad auf dem Bürgersteig (der jedoch sehr bzw. tw. viel zu schmal ist) schieben.
Auf unserer interaktiven Karte "Radfreundliche Wege Brandenburg/Havel" lässt sich der Verlauf der Radroute sehr gut erkennen.
Wir werden bei der Verkehrsbehörde nachfragen, warum es ungefährlicher sei, mit dem Rad auch in gegenrichtung der Einbahnstraße zu fahren, als entweder auf der Straße das Rad zu schieben oder einen Umweg über die Mühlentorstraße, Bäckerstraße und Ritterstraße hin zur Jahrtausendbrücke zu nehmen. Auf allen drei Straßen fahren Radfahrende bekanntermaßen lieber auf dem Bürgersteig (und gefährden Fußgänger) als auf der Straße zu fahren.
15.08.2022
Das war das 21. Höfefest - Der Verein "Die Altstädter e.V." bedankt sich
Der Verein "Die Altstädter e.V." bedankt sich herzlich bei allen Akteuren und Helfern!
"Das 21. Höfefest in unserer Altstadt ist jetzt zu einer schönen Erinnerung geworden. Es ist jedes Jahr aufs Neue ein buntes und fröhliches Fest, welches nicht mehr wegzudenken ist, im Veranstaltungskalender unserer Stadt. Es ist auch das persönlichste aller Stadtfeste. Zum „Kultursommer" in der Stadt Brandenburg 2022 gehörte zweifellos auch unser Höfefest. Ohne das Engagement von vielen Menschen, ob als Hauseigentümer, Mieter, Mietergemeinschaft oder Gewerbetreibende, Initiativen, Parteien und Vereinsmitgliedern des Vereins "Die Altstädter e.V." wäre das Fest in Vorbereitung und Organisation nicht denkbar gewesen. Wir freuen uns über das gelungene Fest in seiner Vielfältigkeit, Fröhlichkeit und nicht zuletzt darüber, dass Gemeinsinn sowie nachbarschaftliches Engagement aktiv gelebt werden."
Bilder und Impressionen vom 21. Höfefest finden sich hier.
19.08.2022
Neues rund um die Baustelle "Plauer Straße"
Der heutigen Pressemitteilung der Stadtverwaltung empfiehlt zur Vermeidung von Staus dringend, die ausgewiesenen Umleitungsstrecken (Foto: openstreetmap.org) zu nutzen, da mit dem Ende der Schulferien und einer dadurch erwarteten Zunahme des Berufsverkehrs die Straßen der Stadt Brandenburg an der Havel ab kommendem Montag wieder voller werden.
Meetingpoint berichtete heute über Fräsarbeiten, die aufgrund der "guten Qualität" der Betonschicht unterhalb des Straßenpflasters der Straße eingesetzt werden muss. " Wenn alles gut läuft, sollten diese Arbeiten bis Freitagnachmittag erledigt sein."
14.08.2022
Das war das 21. Höfefest - Danke vom Team "Altstadtleben"
Das TEAM #altstadtlebenbrandenburg (von links: Jan-David, Nine, Andrea, Annika, Jürgen, Dominik, Marion, Andreas, Paula, Charlotte) möchte sich bei allen Besucherinnen und Besuchern ❤️... lich bedanken. Wir hoffen ihr hattet alle einen tollen Tag auf dem Höfefest in der Brandenburger Altstadt. Uns hat der Tag mit euch zusammen sehr viel Freude bereitet 👍💯
08.08.2022
Bauarbeiten in der Plauer Straße haben heute begonnen
Nun ist es soweit. Die Bauarbeiten zur Verbesserung der Fahrbahnoberfläche (Pflasteraustausch) in der Plauer Straße (Abschnitt Altstädtischer Markt bis Ritterstraße) haben am heutigen Montag begonnen. Die Straße ist für Auto- und Radfahrende bis zum 30. November, dem geplantem Ende der Bauarbeiten, voll gesperrt. Fußgänger können einen der beiden Bürgersteige benutzen.
08.08.2022
Barrierefreie Gestaltung des öffentlichen Raums in der historischen Innenstadt - Pressegespräch der Stadtverwaltung
In der Realität ist in der historischen Innenstadt an vielen Stellen für Fußgänger wenig Platz. Der Anspruch des lokalen Teilhabeplans ist hingegen klar formuliert: „Der öffentliche Verkehrsraum ist so umzubauen, dass persönliche Mobilität mit größtmöglicher Unabhängigkeit ohne fremde Hilfe erreicht wird.“
Bei Verkehrsbauprojekten müssen die Belange des Denkmalschutzes, der Bauästhetik und der Barrierefreiheit abgewogen werden. In der Vergangenheit geschah dies oftmals zu Lasten mobilitätseingeschränkter Menschen. Wie Meetingpoint und MAZ-Online berichteten, gab es am 04. August hierzu ein Pressegespräch der Stadtverwaltung im Beisein des Behindertenbeirats der Stadt. Die Ergebnisse sind auch für die mittelalterliche Altstadt wichtig.
Die von der Stadtverwaltung präsentierte Unterlage zur aktuellen Situation und zu ersten Lösungsansätzen für die barrierefreie Gestaltung des öffentlichen Raums in der historischen Innenstadt findet sich hier.
Unser Anspruch zu diesem Thema bleibt bestehen: Wir benötigen einen, von allen wichtigen Stakeholdern getragenen Leitfaden zur barrierefreien Umgestaltung unserer historischen (Alt)Stadt. Und dies möglichst zeitnah.
02.08.2022
Ausschreibung zum barrierefreien Umbau der Straßenbahnhaltestellen in der Ritterstraße gestartet - Beginn der Bauarbeiten noch im August geplant
Wie die MAZ-Online am gestrigen Tage schrieb, haben die Verkehrsbetriebe Brandenburg VBBr den barrierefreien Aus- und Umbau der Straßenbahnhaltestelle in der Ritterstraße ausgeschrieben.
Laut Vergabeplattform beinhaltet die Maßnahme "den Umbau der beiden bestehenden Straßenbahnhaltepunkte in der Ritterstraße zu barrierefreien kombinierten Straßenbahn- und Bushaltestellen, inklusive Straßenbauarbeiten und Errichtung von Straßenbeleuchtung“. Bis zum 10. August können sich Bauunternehmen bewerben. Bei einem Zuschlag muss es innerhalb von zehn Tagen beginnen, mit dem 2. Dezember als Vorgabe für den Abschluss der Bauarbeiten .
Die Bauarbeiten erfolgen bei erfolgreicher Ausschreibung fast parallel zur Verbesserung der Fahrbahnoberfläche der Plauer Straße im Abschnitt zwischen Ritterstraße und Altstädtischem Markt (siehe Neuigkeiten vom 27.07.2022), wo das bestehende Pflaster durch geschnittenes Pflaster getauscht wird. Ein solcher Pflastertausch erfolgt nunmehr auch auf der Ritterstraße sowohl im Haltestellenbereich als auch bis zur Einmündung der Plauer Straße, was insgesamt rund 40 Meter Fahrbahn beinhaltet. Das Befahren der Straßen wird für alle Verkehrsteilnehmer dadurch besser.
28.07.2022
Von XXL zu XXXL! Unsere Boden-Stadtkarte hat sich auf über 80 qm vergrößert
Seit gestern ist unsere Boden-Stadtkarte mit dem Ausschnitt "Schmerzke / Autobahnanschluss" auf über 80 qm weiter gewachsen. Es ist damit die größte Stadtkarte von Brandenburg an der Havel.
Die Boden-Stadtkarte besteht aus drei Teilen:
- Innenstadt
- Wilhelmsdorf / Rieselfelder
- Schmerzke / Autobahnanschluss
Was noch fehlt ist der Abschnitt mit Plaue und Kirchmöser. Hier suchen wir noch Sponsoren.
Die Boden-Stadtkarten geben einem ein vollkommen neues Gefühl, die Stadt zu erfahren. Man steht im wahrsten Sinne des Wortes auf seiner Stadt. Zum Höfefest in der Altstadt am Samstag, 13. August liegen die Stadtkarten zum Belaufen, Bestaunen und Diskutieren aus. "Wem gehört die Stadt?" und "Unsere Stadt 2035" sind das Thema...
Wir verleihen auch die Karten an Dritte für Veranstaltungen und Workshops. Einfach anfragen.
27.07.2022
Nun ist es amtlich - Bauarbeiten auf der Plauer Straße beginnen am 08. August mit Vollsperrung des Verkehrs (Kfz- und Radverkehr)
Die Stadtverwaltung hat auf Ihrer Homepage unter "Laufende Baumaßnahmen" mitgeteilt, dass die Bauarbeiten zur Verbesserung der Fahrbahnoberfläche (Austausch des bestehenden Kopfsteinpflasters durch geschliffenes Pflaster) auf der Plauer Straße im Abschnitt vom Altstädtischen Markt bis zur Einmündung Ritterstraße vom 08.08.2022 - 30.11.2022 stattfinden. Aktuell werden die Bauarbeiten vorbereitet.
Das Vorhaben wird unter Vollsperrung des Verkehrs (Kfz- und Radverkehr) durchgeführt. Die fußläufige Erreichbarkeit der Häuser und Grundstücke soll jederzeit gegeben sein. Mitteilungen der Stadtverwaltung / Verkehrsbehörde zu Umleitungen und zur Verkehrskontrolle (insb. bzgl. Schleichverkehren über die Wallstraße, die eine Anliegerstraße ist) liegen nicht vor.
Weiter ist der städtischen Homepage zu entnehmen: "Aufgrund des umfangreichen Tiefbaus (StWB, z.T. BRAWAG), sowie der sich anschließenden zementgebundenen Pflasterbauweise, ist der motorisierte Anwohner- und Anliegerverkehr nicht möglich! Als Ersatz für Parkplätze auf Innenhöfen, kann für den Zeitraum der Vollsperrung ein Bewohnerparkausweis erworben werden."
Die Verkehrsbetriebe (VBBr) teilen mit:
- "die Omnibuslinien H, W und N1 werden zwischen den Haltestellen "Brielower Straße" und "Nicolaiplatz" in beiden Richtungen über die Bergstraße umgeleitet
- die Omnibushaltestellen "Parduin" und "Plauer Straße" entfallen ersatzlos - Fahrgäste nutzen bitte die Haltestellen "Brielower Straße" bzw. "Nicolaiplatz„
- von der Umleitung ist auch eine Fahrt der Omnibuslinie F (05:59 Uhr ab "Betriebshof Ausfahrt") betroffen
- die Einrichtung von Ersatzhaltestellen ist nicht vorgesehen"
Die gesamte Baumaßnahme ist Teil der Verkehrsberuhigung in der historischen Innenstadt - Stadtteil Altstadt, basierend auf die SVV-Beschlüsse 077/2021 und 165/2021 aus dem Jahr 2021. Die Planung für das Auswechseln des Kopfsteinpflasters ist in fünf Bauabschnitte unterteilt:
- 1. Bauabschnitt Plauer Straße - vom Altstädtischen Markt bis zur Einmündung Ritterstraße
- 2. Bauabschnitt Parduin vom Altstädtischen Markt bis zum Knoten Rathenower Straße / Bäckerstraße / Mühlentorstraße
- 3. Bauabschnitt Altstädtischer Markt
- 4. Bauabschnitt Knoten Rathenower Straße/Bäckerstraße/ Mühlentorstraße
- 5. Bauabschnitt Plauer Straße - von Einmündung Ritterstraße bis Anschluss Überweg Humboldthain
Was angesichts der Bedeutung der Baumaßnahme wundert: Die Information der Stadtverwaltung erfolgte klammheimlich unter "Laufende Baumaßnahmen" und taucht unverständlicherweise nicht als Pressemitteilung auf (Abruf vom 27.07.2022, 06:00 Uhr). Hier besteht weiterhin deutlicher Verbesserungsbedarf!
Die Baumaßnahme ist umfangreich aufgeführt in den interaktiven Stadtkarten zu den Verkehrsbauprojekten in der Stadt Brandenburg und den Maßnahmen für die mittelalterliche Altstadt in der Umsetzungsphase 2020 - 2022.
25.07.2022
Kulturbeirat stellt Stelen zur Aktion "Wem gehört die Stadt?" auf
Heute Vormittag wurden von den Mitarbeitern des Bauhofes der Stadt Brandenburg fünf Stelen der Ende letzten Jahres durchgeführten Umfrage "Wem gehört die Stadt?" des Kulturbeirates der Stadt Brandenburg aufgestellt, auf denen einige Rückmeldungen der knapp 400 Teilnehmenden zu lesen sind. Ein Aufsteller steht in der Altstadt am Übergang zum Humboldthain an der Plauer Straße. Die Stelen werden bis Ende August an ihren jeweiligen Standorten verbleiben.
Meetingpoint hat heute über das Aufstellen der Stelen berichtet. Unsere Initiative unterstützt die Aktion des Kulturbeirates, die über eine Bürgerdiskussion im Rathausgarten des ehemaligen Restaurants "Ratskeller" am 13. August auf dem 21. Höfefest in der Altstadt einen vorläufigen Abschluss erfährt.
24.07.2022
In eigener Sache - Derzeitige Überarbeitung der Homepage
- Die Inhalte werden aktualisiert (Update-Stände werden angezeigt).
- Die Homepage-Struktur wird angepasst.
- Durch die Anpassung können Unstimmigkeiten zwischen den Seiten auftreten sowie ggfs. Links nicht funktionieren. Wir bitten dies zu entschuldigen.
- Wir freuen uns über Hinweise und Verbesserungsvorschläge.
19.07.2022
Altstadt Treff im Bürgerhaus - jeden Donnerstag ab 18 Uhr
Der Altstadt Treff ist schon seit Monaten ein fester Termin in der Brandenburger Altstadt. Interessante Leute treffen, über wichtige oder belanglose Dinge streiten und philosophieren. Ein entspannter Abend mit Musik und dem ein oder anderen Getränk. Natürlich ist der Eintritt frei.
Die Idee hierzu entstand beim Verein Die Altstädter im September letzten Jahres bei gedämpften Licht und einem Bier im Schein alter grüner Emaille-Lampen. Alle sind herzlich willkommen: Gäste aus der Stadt, Touristen und Neugierige genauso wie Freunde des Vereins.
13.07.2022
Aus Fonte wurde Fontane Lounge: Geöffnet seit dem 10. Juli
Wie Meetingpoint berichtet und bei einem Stadtbummel zu erkennen ist, hat der neue Betreiber Thomas Meißner die direkt an der Havel gelegene Fontane Lounge am 10. Juli eröffnet. Dies (endlich) nach mehrjährigem Leerstand und neuem Outfit. Geändert haben sich der Name (aus Fonte wurde Fontane Lounge), das Interieur (neue, gehobenere Einrichtung), die Speisekarte und die Zielgruppe (ab Mitte/Ende 30). Die Donnerstags-Party wird es nur noch in kleinerer Runde mit 70 bis 80 Gästen geben.
Die Fontane Lounge wird die Altstadt an der Jahrtausendbrücke weiter beleben (siehe auch unter Neuigkeiten vom 06.06.2022). Wir wünschen viel Erfolg.
10.07.2022
Vorgestellt: Das Fahrradmuseum in der Rathenower Straße 8
Neu auf unserer Instagram-Seite: Seit 2015 gewährt die private Sammlung von Günter Bauch den Besuchern in den Räumen einer alten Tischlerei auf der Rathenower Straße 8 einen tollen Einblick in die historische Fahrradproduktion der Stadt Brandenburg an der Havel. Der Eintritt ist frei.
05.07.2022
Stadtkarte mit aktuellen und geplanten Verkehrsbauvorhaben aktualisiert
Die interaktive Karte zu den aktuellen und geplanten Verkehrsbauprojekten in der Stadt Brandenburg wurde von uns mit Stand 01.07.2022 aktualisiert. Die Antworten der Stadtverwaltung zu den Anfragen 154/2022 (Schlosspark Plaue), 157/2022 (Straßen und Brücken) und 164/2022 (Stadtteil Nord, Uferbereich Silokanal) zur SVV am 29. Juni 2022 wurden berücksichtigt. Meetingpoint hat heute kurz hierüber berichtet.
05.07.2022
Die Bauarbeiten auf der Plauer Straße beginnen schon Anfang August
Wie aus der Stadtverwaltung zu hören, beginnen die Bauarbeiten auf der Plauer Straße schon Anfang August. Das erste Teilstück der Plauer Straße zwischen dem Altstädtischen Markt und der Einmündung Ritterstraße bekommt über 100 Meter Länge ein neues, geräuscharmes Pflaster.
Die Bauarbeiten sollen am 01. oder 08. August beginnen und bis Ende November erfolgen. Für den motorisierten Individualverkehr ist eine Vollsperrung vorgesehen. Eine Durchfahrt ist dann nicht mehr möglich.
Durch diese Maßnahme werden die Beschlüsse 077/2021, 165/2021 und 326/2020 (Haushaltsplan 2021) umgesetzt.
04.07.2022
Mit dem Rad durch die Altstadt von Brandenburg an der Havel - ein Erlebnisbericht
Ein sehr lesenswerter Artikel über das Radfahren in der (mittelalterlichen) Altstadt, Impressionen und einem "bunten Kranz an kreativen Köpfen und Projekten in MAZ-Online vom 02.07.2022. Folgend zwei kurze Ausschnitte aus dem Artikel:
"Da ist der Jazz- und Kirchenmusiker Christian Grosch mit seinen Konzerten am offenen Fenster. Dann die Galerie Sonnensegel mit ihren Workshops und Ausstellungen. Nebenan das Team der Colorful Agentur, das zahlreiche Gebäude im Stadtgebiet zu wahren Kunstwerken hat werden lassen. Und im Interkulturellen Zentrum „Gertrud von Saldern“ singt regelmäßig der Gospelchor Sing & Joy. ... Praktisch um die Ecke liegt in der Rathenower Straße 8 ein kleines, privates Fahrradmuseum. Der Sammler Günter Bauch zeigt dort Interessierten auf Anfrage original erhaltene Fahrräder – alles Brandenburger Fabrikate aus der Zeit, als die Stadt noch Räder der Marken Corona, Brennabor oder Excelsior in alle Welt exportierte."
"Dafür dass die Altstadt von Brandenburg an der Havel aus der Sicht mancher so wenig fahrradfreundlich sein soll, sind auch heute noch ziemlich viele Menschen mit dem Drahtesel unterwegs. Wo Radwege fehlen, juckeln sie mit stoischer Gelassenheit über das Kopfsteinpflaster, fahren unbeirrt auf dem Bürgersteig oder nutzen Schleichwege. Der Verkehrsclub Deutschland (Eigene Anmerkung: zusammen mit Altstadtleben Brandenburg Havel 2028) hat 2021 sogar eine interaktive Karte online gestellt, die solche autofreien Wege hervorhebt.
02.07.2022
Das Museums-/Sammlungskonzept soll im 4. Quartal 2022 beschlossen werden - Sanierung des Frey-Hauses ab 2025 geplant
Laut Antwort der Stadtverwaltung auf die Anfrage 126-2022 zur Entwicklung des Stadtmuseums sollen die inhaltlichen Arbeiten am Konzept als Grundlage für Planungen am Gebäudeensemble bis zum 3. Quartal 2022 verwaltungsintern beendet werden. Im 4. Quartal erfolgen die Beratungen in den Ausschüssen zur Beschlussfassung in der SVV.
Das Frey-Haus in der mittelalterlichen Altstadt soll zentraler Ausstellungsort des Stadtmuseums sein, muss hierfür aber vollständig saniert werden. Das Hofgebäude wird derzeit schrittweise leergeräumt. Der im Antwortschreiben vorgelegte Zeitplan sieht eine Beräumung (des Haupthauses) und Bauausführung ab dem Jahr 2025 vor. Es ist fraglich, ob die Grundsanierung des Frey-Hauses zur 1.100 Jahrfeier in 2028 beendet ist.
"Altstadtleben Brandenburg Havel 2028" schlägt für die mittelalterliche Altstadt ein Museumsquartier als Erlebnisraum mit einem zusammenhängenden Netz fußläufig leicht erreichbarer Museumsstandorte vor, mit dem sanierten Frey-Haus als Zentrum.
28.06.2022
Aktueller Status verkehrlicher Baumaßnahmen in Brandenburg an der Havel - Straßen und Brücken
Der Sachstandsbericht zu verkehrlichen Baumaßnahmen der Fachgruppe 66 der Stadtverwaltung Brandenburg - Straßen und Brücken - (Beantwortung der Anfrage 157/2022 vom 28.06.2022) erfasst u.a. die Oberflächenverbesserung der Plauer Straße (Pkt 23), die Verlängerung der Gerostraße mit vierarmigen Knotenausbau (Pkt 24) und der Bau von Fahrradabstellanlagen (Pkt 4).
Am 09.02.2022 hat Herr Oberbürgermeister Steffen Scheller in der Pressemappe „2022 – Hoffnungen und Herausforderungen“ die aufgeführten konkreten Maßnahmen vorgelegt.
25.06.2022
Ideenfindung zum Leitbild „Unsere Stadt 2035“ geht weiter – Einreichung bis zum 31. August 2022 möglich
Die Stadtverwaltung hat den Endspurt zur Ideenphase für die Erstellung eines neuen Leitbilds „Unsere Stadt 2035“ ausgerufen. Bis zum 31. August 2022 sind alle Brandenburgerinnen und Brandenburger nochmals zum Mitmachen aufgerufen, Ihre Ideen und Anregungen für die Zukunft der Stadt Brandenburg mitzuteilen.
Das Leitbild ist laut Herrn Oberbürgermeister Steffen Scheller für die Stadt Brandenburg an der Havel Grundlage für zentrale Entwicklungsentscheidungen. Die aufgeführten Ziele dienen als Handlungsorientierung für die Verwaltung in den Bereichen Infrastruktur, Wirtschafts- und Kulturförderung, Bildung, Soziales, Umwelt- und Klimaschutz und vieles mehr.
Einbringen können sich alle Interessierten über das Online-Formular auf der Webseite www.unsere-stadt-2035.de. Beiträge können auch über die Profile der Stadtverwaltung auf Facebook, Twitter und Instagram oder postalisch an die Stadtverwaltung eingereicht werden. So liegen Postkarten an den Verwaltungsstandorten und mehreren öffentlichen Einrichtungen aus.
Die bisher von unserer Initiative im Rahmen von Umfragen und dem „Erlebniswochenende Altstädtischer Markt“ im Oktober 2021 gewonnenen Ideen , Hinweise und Anregungen zur Entwicklung der mittelalterlichen Altstadt haben wir am 14. April 2022 sowohl der Stadtverwaltung Brandenburg als auch dem von der Stadt beauftragten Complan Kommunalberatung GmbH zugeschickt.
20.06.2022
Neue Sitzgruppen aus bisherigen Begrenzungssteinen auf dem Altstädtischen Markt
Die Stadtverwaltung hat weitere Maßnahmen auf dem Altstädtischen Markt ergriffen. Letzte Woche wurde nahezu jeder zweite Begrenzungsstein entfernt und neu ausgerichtet. Einige wurde zu drei Sitzgruppen zu jeweils drei Steinen umfunktioniert. Leider noch ohne Begrünung als "Sonnenschutz". Jetzt fehlen noch die versprochenen zusätzlichen Radabstellanlagen.
10.06.2022
21. Höfefest am 13.08.2022 in der mittelalterlichen Altstadt – Vorbereitungstreffen für alle Interessierten am 16.06. im Bürgerhaus
Wir freuen uns auf das 21. Höfefest in der historischen Altstadt in Brandenburg an der Havel am 13. August 2022. An diesem Tag sind in der gesamten Altstadt von 14.00 - 22:00 Uhr viele private und gewerbliche Höfe für Besucher und Nachbarn geöffnet. Es haben sich schon viele Hofteilnehmer gemeldet, um mitzumachen. In diesem Jahr wird durch uns auch (wieder) auf dem Altstädtischen Markt etwas stattfinden.
Für alle Akteure der Höfe und solche, die es noch werden möchten, findet am Donnerstag, den 16.06.2022 um 18:00 Uhr im Bürgerhaus der Altstadt in der Bäckerstraße 14 eine Informationsveranstaltung statt. Hier werden u.a. Fragen zum Ablauf, Genehmigungen oder Bewerbung beantwortet.
Das Höfefest wird auch in diesem Jahr durch den Verein „Die Altstädter“ organisiert. Interessenten melden sich bitte bei Günther Strehlau (Tel.: 03381-521298; Email: [email protected]) oder Jörg Thiede (Tel.: 03381-521294).
08.06.2022
Neue Gastronomiebetriebe in bester Wasserlage beleben die Szene in der mittelalterlichen Altstadt
Das Outdoor-Café Havel-Pause, direkt an der Havel gelegen, von Katrin Rautenberg feierte schon am Pfingstmontag in der Kommunikation 2 bei schönem Wetter Eröffnung. Zwei weitere Gastronomiebetriebe stehen vor ihrer Öffnung. Wie heute Meetingpoint berichtet, will Thomas Meißner als neuer Betreiber seine Gäste noch Ende Juni in seiner Fontane-Lounge in bester Lage am Wasser begrüßen. Der neue Name ist seit Wochen angebracht, Tische und Stühle stehen schon auf der Terrasse. Am Salzhof 1, unmittelbar an der Jahrtausendbrücke und in direkter Nachbarschaft zur Havel-Pause und Fontane Lounge, wollen Sophie Klein und Patrick Ulbricht noch in diesem Jahr ihre Kaffeerösterei mit angeschlossenem Café eröffnen. Die Umbauarbeiten sind seit Wochen in vollem Gange.
Leider befindet sich der ehemalige Ratskeller am Altstädtischen Markt immer noch im Dornröschenschlaf und wartet auf neu Betreiber. Auch das Café "Gertrud von Saldern" im interkulturellen Zentrum auf dem Gotthardtkirchplatz hat bis auf weiteres geschlossen. Wir hoffen hier auf eine schnelle "Wiedergeburt".
03.06.2022
Neues Pflaster in der Plauer Straße zwischen Altstädtischen Markt und der Einmündung Ritterstraße. Bauarbeiten beginnen im August 2022
Im August 2022 soll es los gehen. Das erste Teilstück der Plauer Straße zwischen dem Altstädtischen Markt und der Einmündung Ritterstraße bekommt über 100 Meter Länge ein neues, geräuscharmes Pflaster. Hierüber berichten heute die Stadtverwaltung auf Ihrer Internetseite und die MAZ-Online. Die Verbesserung des Fahrbelags auf allen Teilstücken des Straßenzuges Plauer Straße - Altstädtischer Markt - Parduin sollen bis 2025 dauern.
Durch diese Maßnahme werden die Beschlüsse 077/2021, 165/2021 und 326/2020 (Haushaltsplan 2021) umgesetzt.
01.06.2022
Öffentliche Ausschreibung für ein „Städtebauliches Konzept Gerostraße“ gestartet
Aktuell sucht die Stadtverwaltung per öffentlicher Ausschreibung ein Büro, das vom 1. Juli bis zum 31. Dezember ein „Städtebauliches Konzept Gerostraße“ erstellt. Hierüber wurde heute in der MAZ-Online berichtet. Laut Herrn Bürgermeister Michael Müller ist "für das gesamte Untersuchungsgebiet ein städtebauliches Konzept anzufertigen, welches Raum-, Bebauungs- und Nutzungsstrukturen, funktionale Bezüge, Grundsätze der Grünordnung sowie Verkehrs- und Wegebeziehungen klar erkennen lässt“. Öffentlichkeit und Eigentümer sollen informiert und beteiligt werden, und so frühzeitig die Entwicklungsabsichten in bestimmten Bereichen des Untersuchungsgebietes erfahren.
Durch diese Maßnahmen werden die Beschlüsse 208/2020, 165/2021 sowie 209/2021 umgesetzt.
13.05.2022
Einbahnstraße in der Bäckerstraße für den Radverkehr in Gegenrichtung geöffnet
Mittlerweile werden immer mehr Einbahnstraßen in Brandenburg an der Havel für Radfahrende in Gegenrichtung geöffnet. In Anhörungsverfahren prüft die Straßenverkehrsbehörde mit der Polizei unter Hinzuziehung der Baubehörde und der Radverkehrsbeauftragten ob die Voraussetzungen zur Öffnung vorliegen. Hier zeigt sich die Behörde offen für neue Lösungen.
Für die Bäckerstraße haben wir eine Öffnung seit Jahren zusammen mit VCD und ADFC gefordert. Bis vor wenigen Wochen waren seitens der Verkehrsbehörde diese Voraussetzungen nicht erfüllt. Nun gab es ein Umdenken zu Gunsten der Radfahrenden. Alle Verkehrsteilnehmende müssen sich ab sofort auf die neue Situation an der Kreuzung Bäckerstraße, Parduin, Rathenower Straße und Mühlentorstraße. Markierungen und Beschilderungen weisen darauf hin. Vorsicht ist dennoch insbesondere in den erstem Monaten nach der Umstellung geboten.
Wie schwer es der Verkehrsbehörde in Abwägung von Sicherheitsaspekten immer noch fällt, Öffnungen von Einbahnstraßen für Radfahrende in Gegenrichtung anzuordnen, und wie "Realexperimente" Lösungen liefern können, zeigt der Fall "Hochstraße" (siehe Maerker, Eingabe der ID 204100). Am 17.03.2022 hat die Straßenverkehrsbehörde entschieden, die Hochstraße nicht für den Radverkehr in entgegengesetzter Richtung freizugeben. Einige Tage später, am 08.04.2022, wurde diese Entscheidung aufgehoben. Radfahrende dürfen nunmehr versuchsweise in Gegenrichtung die Einbahnstraße nutzen. Markierungen auf der Straße sowie Zusatzschilder weisen Radfahrende und Autofahrende auf die neue Situation hin.
10.05.2022
Carsharing als nachbarschaftliches Netzwerk in Brandenburg Havel gestartet
Am Donnerstag, den 05. Mai, trafen sich mehr als 10 Personen bei den Altstädtern im Bürgerhaus, um die erste Carsharing-Initiative in der Stadt Brandenburg Havel mit mindestens 3 Fahrzeugen als nachbarschaftliches Netzwerk zu starten. Wer mitmachen möchte, wendet sich bitte an Markus Milke.
Weitere Informationen finden sich auf unserer Homepage unter: Maßnahmen/Neue (e)Mobilität/Carsharing.
21.04.2022
Neue Bäume und Spielgeräte auf dem Altstädtischen Markt
Am gestrigen Mittwoch wurden sechs Blumeneschen auf dem Altstädtischen Markt im Beisein von Oberbürgermeister Scheller, Bürgermeister Müller und Vertretern der SVV-Fraktionen gepflanzt. Komplettiert wurde die Neugestaltung des Platzes durch Ruhebänke und drei Spielgeräten (Wellenreiter-Brett, Planetarium, Tanzschule). Hierüber berichteten die MAZ-Online (und in der Printausgabe), Meetingpoint und die Stadtverwaltung Brandenburg an der Havel.
Aus aktuellem Anlass weisen wir darauf hin, dass wir an der konkreten Ausgestaltung und Umsetzung der Maßnahmen nicht beteiligt wurden. Diese erfolgten ausschließlich durch die Stadtverwaltung Brandenburg an der Havel.
10.04.2022 (Update 21.04.)
Vom Konzept über unser Realexperiment zur Umsetzung: Die Arbeiten auf dem Altstädtischen Markt haben begonnen
In 2020 haben wir als Initiative Altstadtleben Brandenburg Havel 2028 ein Ideenkonzept für eine höhere Aufenthaltsqualität vorgestellt und Mitte 2021 konkretisiert. Anfang Oktober 2021 haben wir im Rahmen unseres Realexperimentes "Erlebniswochenende Altstädtischer Markt" gezeigt, mit welchen Maßnahmen der Platz dauerhaft durch Begrünung, Spielgeräten, Gastronomie und Kultur belebt werden kann. In unserer Umfrage zum "Wohlbefinden auf dem Altstädtischen Markt" konnten Bürgerinnen und Bürger der Stadt ihre Empfindungen und Meinungen mitteilen sowie konkrete Empfehlungen zur Aufwertung des Altstädtischen Marktes abgeben.
Nun, Anfang April 2022, haben die Arbeiten zur Umsetzung für die dauerhafte Aufstellung von sechs Blumen-Eschen begonnen, schneller als wir es in Brandenburg an der Havel im Allgemeinen gewohnt sind. Zusätzlich werden Bänke, Spielgeräte und Fahrradständer aufgestellt. Jeder zweite Begrenzungsstein wird entfernt und zu Sitzgelegenheiten umfunktioniert oder am Nikolaiplatz wieder aufgestellt.
Die Stadtverwaltung informiert über die Baumaßnahmen sowie über die Einrichtung eines verkehrsberuhigten Geschäftsbereiches (Tempo 20 Zone) am 13.04.2022, 18 Uhr, Altstädtisches Rathaus, im öffentlichen Teil des Ausschusses für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr.
Die für die mittelalterliche Altstadt geplanten Maßnahmen der Stadtverwaltung für 2022 haben wir seit dem 06. April im Schaufenster der Plauer Straße 11 ausgehangen.
Update 21.04.2022: Aus aktuellem Anlass weisen wir darauf hin, dass wir an der konkreten Ausgestaltung und Umsetzung der Maßnahmen nicht beteiligt wurden. Diese erfolgten ausschließlich durch die Stadtverwaltung Brandenburg an der Havel.
05.04.2022
Unsere Fahrradreparaturstation "Am Salzhof" hat wieder Werkzeug
Leider macht professioneller Diebstahl auch nicht Halt vor unserer sehr oft genutzten Fahrradreparaturstation am Standort "Am Salzhof". Am Samstag wurde die Entwendung des Werkzeuges festgestellt (siehe Bild). Die Station selbst ist unbeschädigt, von Vandalismus keine Spur. Am Sonntag hat Frank Träger von der VCD Ortsgruppe sofort gehandelt und wieder neues Werkzeug angebracht. Ganz herzlichen Dank für die wachsamen Augen und die schnelle Aktion von Frank. Somit können ALLE weiterhin schnelle Reparaturen an ihren Rädern vornehmen.
04.04.2022
Neues zum Verkehr in der Mittelalterlichen Altstadt
- Für Tiefbauarbeiten an der Altstädtischen Großen Heidestraße 31 wird in der Zeit vom 04.04.2022 bis voraussichtlich 08.04.2022 die Straße voll gesperrt.
- Vor einigen Tage wurde auf der Einbahnstraße "Am Salzhof", in Höhe von Foto Salge, ein neues Piktogramm für Radfahrer auf dem Straßenpflaster aufgetragen, was in der Form eine Einmaligkeit in der mittelalterlichen Altstadt darstellt. Radfahrende werden darauf hingewiesen, dass bei Fahrten in Gegenrichtung die Verkehrsteilnehmer aus der Johanniskirchgasse kommend zu beachten sind und das Rechtsfahrgebot gilt. Oftmals kam es in der Vergangenheit zu "Beinahe-Unfällen".
- Was viele Radfahrende wahrscheinlich noch nicht beachtet haben: Seit Ende letzten Jahres dürfen Radfahrer - kommend von der Rathenower Straße - an der Kreuzung Bäckerstraße / Parduin / Mülentorstraße nunmehr links in die Mühlentorstraße einbiegen dürfen. Dies war bisher für alle Verkehrsteilnehmer verboten.
03.04.2022
Stimmungsvolles Wochenende in der Mittelalterlichen Altstadt - Spenden für die Ukraine
Rund 1.000 Gäste kamen am Samstag beim stimmungsvollen „Sounds for Peace“ in der Johanniskirche zusammen, mit einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm über gut sechs Stunden, einer Kunstausstellung mit Versteigerung und einem hohen Spendenaufkommen für medizinische Hilfe in der Ukraine.
Am Sonntag um 18 Uhr sind gut 250 Menschen auf den Altstädtischen Markt gekommen, um die sonntägliche Mahnwache gegen den Krieg zu halten, mit einem gemeinsamen Musizieren und Singen der „Ode an die Freude“ für einen Frieden in Europa.
30.03.2022
Bürgerinformation zu den geplanten Maßnahmen rund um den Altstädtischen Markt vorgesehen
Die Stadtverwaltung Brandenburg Havel, namentlich Herr Bürgermeister Müller, teilte in einem Antwortschreiben zur Anfrage 087/2022 auf Seite 2 mit, dass am 16.03.2022 ein Anhörungsverfahren zur Einrichtung einer Tempo-20-Zone als verkehrsberuhigter Geschäftsbereich unter erweiterter Beteiligung von betroffenen Interessengruppen begonnen wurde. Über dieses Ergebnis sowie zu den geplanten Maßnahmen zur Umgestaltung des Altstädtischen Marktes und der Oberflächenverbesserung der Plauer Straße (Abschnitt Altstädtischer Markt - Ritterstraße) soll im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr am 13.04.2022 berichtet werden. Die Stadtverwaltung beabsichtigt auch eine Infoveranstaltung für die BürgerInnen und Bürger der Stadt durchzuführen, wie unserer Initiative Altstadtleben Brandenburg Havel 2028 mitgeteilt wurde. Ein Termin steht noch nicht fest.
21.03.2022
Parduin 11 ist Denkmal des Monats März 2022 im Land Brandenburg
Für den Monat März 2022 hat die AG „Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg“ das Gebäude Parduin 11 als Denkmal des Monats ausgezeichnet. Die Preisverleihung steht unter dem Motto »Kulturgut Alte Stadt – Altstadt genießen«. "Mit der behutsamen denkmalgerechten Sanierung gelang die Rettung eines stark gefährdeten hochrangigen Denkmals in exponierter Lage im Zentrum der Brandenburger Altstadt“.
20.03.2022
Mahnwache "Frieden und Freiheit für die Ukraine" auf dem Altstädtischen Markt
Bis der Krieg in der Ukraine zu Ende ist, findet ab heute jeweils Sonntags, 18 Uhr, die Mahnwache "Frieden und Freiheit für die Ukraine" auf dem Altstädtischen Markt statt. Die ersten drei Mahnwachen wurden auf dem Marienberg abgehalten.
17.03.2022
Bäume, Bänke, Spielgeräte und Fahrradständer für den Altstädtischen Markt
Die MAZ hat in ihrer heutige Ausgabe berichtet, dass der Altstädtische Markt in den nächsten Wochen umgebaut wird. Laut Herrn Bürgermeister Müller werden gerade neben Bänke auch Fahrradständer bestellt, die zusätzlich auf dem Markt aufgestellt werden. Sechs Blumen-Eschen sollen gepflanzt werden. Ein verkehrsberuhigter Geschäftsbereich ist vorgesehen, der auch die Bäckerstraße mit integriert. In dem MAZ-Artikel wird explizit Bezug genommen auf unser Realexperiment Erlebniswochenende Altstädtischer Markt von Anfang Oktober 2021. "Keine drei Wochen später kam in aller Stille eine Verwaltungsrunde unter Müllers Führung zusammen - mit Vertretern der Verkehrsbehörde, vom Denkmalschutz sowie vom Bauhof." Da bleibt nur zu sagen: Geht doch, wenn man nur will!
10.03.2022
Überblick mit Kommentierung der Maßnahmen der Stadtverwaltung im Jahr 2022 für die mittelalterliche Altstadt
Um einen kompakten Überblick zu erhalten, haben wir auf einer Stadtkarte (Update: 5.4.2022) die geplanten Maßnahmen der Stadtverwaltung für die mittelalterliche Altstadt verortet. In einer weiteren Unterlage wurden die Maßnahmen umfassender und mit Quellenangaben beschrieben und kommentiert. Alle Unterlagen können im Downloadbereich heruntergeladen werden.
19.02.2022
Konkrete Maßnahmen der Stadtverwaltung im Jahr 2022 für die mittelalterliche Altstadt vorgestellt
In den letzten Wochen haben wir es mit der Initiative Altstadtleben Brandenburg Havel 2028 etwas ruhiger angehen lassen. Unsere Empfehlungen haben wir in den Monaten vorher umfänglich in die politische und gesellschaftliche Diskussion eingebracht. Nun waren Politik und Stadtverwaltung am Zuge. Während Finanzplanungen dem Entwurf des Doppelhaushaltes 2022/23 zu entnehmen sind - dieser muss in der Stadtverordnetenversammlung am 24.02.2022 noch beschlossen werden - hat am 09.02.2022 Herr Oberbürgermeister Steffen Scheller in der Pressemappe „2022 – Hoffnungen und Herausforderungen“ konkrete Maßnahmen für die mittelalterliche Altstadt vorgelegt. Diese betreffen, u.a.
- Verbesserung der Fahrbahnoberflächen der Plauer Straße im Abschnitt Altstädtischer Markt bis Ritterstraße. Die Ausschreibungsunterlagen für Abschnitt Plauer Straße zwischen Ritterstraße und Altstädtischen Markt liegen vor, ein Ausschreibung soll im 1.Quartal 2022 erfolgen. Ein Baubeginn wird vor Beendigung der aktuellen Baustelle auf der Neustädtischen Fischerstraße mit Vollsperrung nicht möglich sein. Darauf haben wir schon von Beginn an hingewiesen.
- Verkehrsberuhigung der Altstadt bleibt für die Stadtverwaltung weiterhin ein Thema, wird aber in nächster Zeit gemäß aktueller Beschlusslage nicht umgesetzt. Unabhängig hiervon will die Stadtverwaltung die Einrichtung eines verkehrsberuhigten Bereiches mit einer dann reduzierten zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h näher betrachten. Hier wird endlich die gleichlautende Empfehlung unserer Initiative aus dem Jahr 2020 aufgegriffen.
- Stärkung der Aufenthaltsqualität für den Altstädtischen Markt durch gestalterische kleinteilige Maßnahmen. Konkret genannt werden die Aufstellung von drei Spielpunkten für Kleinkinder und evtl. Neupflanzung von Bäumen. Unser Realexperiment „Erlebniswochenende Altstädtischer Markt“ Anfang Oktober 2021 hat demnach die erhoffte positive Wirkung entfaltet.
- Barrierefreier Umbau der Straßenbahnhaltestellen auf der Ritterstraße durch die VBBr. Eine gleichzeitige Verbesserung der Fahrbahnoberfläche ist leider anscheinend nicht von der Stadt vorgesehen.
- Öffnung der Einbahnstraße „Bäckerstraße“ für Radfahrer in Gegenrichtung. Die Stadtverwaltung möchte ihre Aktivitäten aus dem Jahr 2021 auch im Jahr 2022 durch weitere Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs fortsetzen. Schon seit Ende letzte Jahres dürfen Radfahrende von der Rathenower Straße entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung auch nach links in die Mühlentorstraße abbiegen.
- Neue Spielgeräte für den Spielplatz auf der Altstädtischen Große Heidestraße. Diese Entscheidung ist unabhängig von den notwendigen Instandsetzungsarbeiten aufgrund des Unwetterschadens dieser Woche zu sehen.
- Weitere bauliche Maßnahmen: Restaurierung der Glocken des St. Gotthardt Kirche, Beginn des Neubauvorhabens Gotthardtkirchplatz 3/4 (Galerie Sonnensegel).
In den nächsten Tagen werden wir eine umfassendere Bewertung der geplanten Maßnahmen der Stadtverwaltung vorlegen, die auch die aktuellen Beschlussvorlagen zur Sanierung des Freyhauses (030/2022; 045/2020) berücksichtigen.
13.01.2022
Neun-monatige Baustelle auf der Neustädtischen Fischerstraße führt zu Mehrverkehr in der Altstadt
Auf der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr stellte die Projektleiterin das neun Monate andauernde Verkehrsvorhaben "Neustädtische Fischerstraße 2. BA und Kleine Münzenstraße" vor. Für die Baumaßnahmen sind abschnittsweise eine Vollsperrungen vorgesehen. Der Busverkehr in der Neustädtischen Fischerstraße bleibt auch während der Bautätigkeiten bestehen. In der Präsentation wurde eine Umleitungsempfehlung über den Zentrumsring vorgeschlagen. Die Anwesenden waren aber eher davon überzeugt, dass ein Großteil des Verkehrs durch die historische Altstadt verlaufen wird, was nicht nur für die Anwohner eine hohe Herausforderung sein wird.