Programmbereiche

In den sechs Programmbereichen werden jeweils beschrieben und dargestellt: 

  • Aktuelle Situation
  • Maßnahmen
  • Relevante Konzepte, Pläne und Beschlüsse
  • Antworten der Stadtverwaltung zu offiziellen Anfragen der Stadtverordneten und BürgerInnen

Aufwertung der Stadt- und Straßenräume 

Maßnahmen u.a. 

  • Quartier Spange: Verkehrsspange Gerostr. – Brielower Str. – Willi-Sängerstr. -  Bergstr. mit angrenzender Brachflächen als ein neues Stadtquartier planen
  • Erlebnisraum Museumsquartier: Zusammenhängendes Netz leicht erreichbarer Museumsstandorte in der Altstadt unter Einsatz digitaler Methoden und Technologien aufbauen 
  • Altstädtischer Markt als Wohnzimmer der Altstädter aufwerten 
  • Bisher noch nicht sanierte Straßen langfristig sanieren: Altstädtische Fischerstr., Altstädtische Große Heidestr., Schusterstr., Beetzseeufer
  • Laufende Instandhaltung denkmalgerechter Straßen und Plätze sichern

Stärkung des Gewerbes und Einzelhandels

Maßnahmen u.a. 

Bestehende Gründerszene zum Abbau von Leerständen und für die Belebung der Altstadt nutzen, u.a.

  • Gründerwettbewerb „Lebendige Altstadt Brandenburg“ durchführen (zusammen mit der THB; ggfs. Initiativen bündeln)
  • Leerstehende Räume auf Zeit (Popup-Stores) kostenfrei oder sehr kostengünstig bereitstellen
  • Popup-Event „Kauf in Branne“ durchführen
  • Startups mit neuen digitalen Methoden sowie Studierende und Wissenschaftler der THB beim Aufbau eines Museumsquartiers in der Altstadt  einbeziehen (u.a. zur Digitalisierung Prozesse, digitale Aufbereitung der Sammlungsbestände, Ausstellungen und Erlebnistouren mit virtual reality-Technologien, Gamification-Methoden) 

Neuordnung des Kfz-Verkehrs

Maßnahmen u.a. 

  • Kfz-Durchgangsverkehr durch die mittelalterliche Altstadt schrittweise reduzieren. Ziele: weniger Lärm, mehr Sicherheit, größere Gestaltungsspielräume
  1. Kfz-Verkehr zum Aufsuchen von Parkräumen am Altstadtrand grds. um die Altstadt führen 
  2. Kurzfristig nicht-notwendige Durchfahrten für Pkw und Betriebsfahrten von Bussen über ein Pilotprojekt basierend auf der Variante 3b der Stadtverwaltung reduzieren (Anlieger und Busse frei) und die Ergebnisse auswerten
  3. Langfristig: Kfz-Durchgangsverkehr vollständig aus der Altstadt halten (Anlieger und Busse frei)
  • Ruhenden Verkehr neu ordnen, mit mittelfristig einem stellplatzfreien Altstädtischen Markt und langfristig Quartiersgaragen an drei Standorten am Rand der Altstadt (Süd: Nähe Nicolaiplatz; Nord: Ziegelstraße; Nordwest: Quartier Spange an der Oberschule Nord) 
  • Stellplätze für Behinderte neu anlegen bzw. ausweisen (Gotthardtkirchplatz) 

Stärkung des Umweltverbundes (Fuß- und Radverkehr, ÖPNV)

Maßnahmen u.a. 

  • Holperfreies Fahren – Errichtung Schutz- bzw. Angebotsstreifen für eine bequeme (Rad-) Befahrbarkeit von Straßen umsetzen
  • Sicheres Fahren – Schließen der Rillen in Straßenbahnschienen und sichere Querungen
  • Sicheres Abstellen - Neue, feste Radabstellanlagen aufstellen, an ÖPNV-Haltestellen und Hotspots wie Straßen mit höherer Gewerbedichte (u.a. Bäckerstraße, Ritterstraße)
  • Unterbrechungsfreies Radfahren - Lücken im Radwegenetz schließen, Wegebeziehungen verbessern
  • Zugänglichkeit - Einbahnstraßen für den Radverkehr in Gegenrichtung öffnen
  • Hilfe zur Selbsthilfe - Fahrradreparaturstation am Salzhofufer (und auf dem Nicolaiplatz) einrichten
  • Nutzbarkeit stärken - ÖPNV-Haltestellen umbauen (barrierefrei, Wetterschutz, Sitzgelegenheiten, Radabstellanlagen) 
  • Neue Verkehrsgestaltung - Altstadt langfristig in eine Fahrradzone umwidmen 

Angebote der 
Neuen (e)Mobilität

Maßnahmen u.a. 

  • Ladeinfrastruktur für Elektroautos punktuell aufbauen, z.B. auf der Huckstraße, Bäckerstraße, Gotthardtkirchplatz
  • Eine Ladestelle für Elektro-Fahrräder (Pedelecs) aufstellen, z.B. am Altstädtischen Markt
  • Verleihsystem / -stationen für (e)Autos durch die aufbauen sowie nicht-kommunale Initiativen  z.B. für ein privates oder Community-Carsharing unterstützen
  • Aufgebaute Carsharing-Station mittelfristig zu einer Mobilitätsstation erweitern

Kommunikation und Beteiligung

Aktivitäten u.a. 

  • Bei der Umsetzung von Maßnahmen verschiedene Akteursgruppen (u.a BürgerInnen, Initiativen, Gewerbetreibenden, Hochschule) umfangreich und aktiv beteiligen 
  • Umfragen regelmäßig durchführen, u.a. zur Gewinnung von Meinungen, Einschätzungen und Bewertungen von Maßnahmen
  • Umgesetzte und geplante Maßnahmen auf der Homepage der Stadt kommunizieren (übernimmt derzeit die Homepage altstadtleben-brandenburg.de
  • Durchführen von Veranstaltungen (digital und physisch) für BürgerInnen, EigentümerInnen, GründerInnen, Gewerbetreibende 
  • Verfassen eines jährlichen Fortschrittberichtes durch die Stadtverwaltung mit einer Behandlung in Ausschüssen bzw. in der Stadtverordnetenversammlung der Stadt (gilt im eigentlichen Sinne für alle Maßnahmen der Stadt)